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Betteldorf in den Jahreszeiten

F r ü h l i n g

Wer im Frühjahr über die Betteldorfer Fluren spaziert, wird am Wegesrand oder auf den Wiesen überall Sauerampfer entdecken. Man erkennt ihn an der dunkelgrünen Farbe, den lanzettartigen Blättern von 5-10 cm Länge und dem Wuchs in kleinen Stauden. Wenn Sie davon ein paar kräftige Hände voll- nur die Blätter sammeln- mit nach Hause nehmen, so können Sie daraus entweder eine Beimischung zu jedem grünen Salat machen, oder, worum es hier geht, eine sehr geschmackvolle und gesunde Suppe:

Sie würfeln gut geräucherten Speck und eine große Zwiebel möglichst klein. Beides schmoren Sie dann in wenig Butter, bis die Zwiebel gut bräunt. In dieser Zeit waschen Sie und pürieren dann die Blätter des Sauerampfers bis ein Brei entsteht. Diesen geben Sie zu dem Speck und den Zwiebeln. Dazu geben sie eine 200 g Dose H-Sahne oder frische Schlagsahne. Unter gleichmäßigem Umrühren bringen Sie das Ganze zum Köcheln und lassen die fast fertige Suppe auf kleiner Flamme langsam ziehen. Dabei schmecken Sie sie mit Salz, Pfeffer, Paprika und/oder anderen Gewürzen, die Sie gern essen, ab. Sie servieren die heiße Suppe mit einem Esslöffel voll Schmand auf der Suppe.

Wem die Sahne zu fett ist, der nimmt statt dessen eine klare Brühe von Gemüse oder Rind und dickt sie mit einem Bindemittel dem Geschmack entsprechend ein- von dünnflüssig bis breiig. Diese Version krönt man, weil man ja kein Fett mag, mit kleinen gerösteten Brotstückchen. Ein altes Hausmittel zum Eindicken für die Bios: reiben Sie eine halbe geschälte Kartoffel ganz fein in die Brühe. Kurz aufkochen.

Guten Spaziergang und Appetit.

wünscht: Martin Auras


H e r b s t 

Herbst in Betteldorf

Im Herbst wachsen auf Wiesen und in Wäldern diverse Pilze. Viele Menschen haben Angst davor, diese Pilze zu essen, weil sie ja giftig sein könnten. Bei einigen stimmt das auch, deswegen sollte man wirklich nur die Pilze sammeln und essen, die man ganz genau kennt. Wir fangen darum mit einem Pilz an, den man nicht leicht verwechseln kann, dem Bovist:
    Riesenbovist

(Bild u. Text: Martin Auras)

Es gibt verschiedene Arten von Bovisten. Der hier gezeigte ist der Riesenbovist. Es wächst rund um Betteldorf an den verschiedensten Stellen. Er liebt es, sich in Brennnesselfeldern zu verstecken. Dieser hier wog über 3 Kilogramm und vermag eine ganze Familie zu ernähren. Wenn man darauf achtet, dass er wirklich riesig ist, kann man ihn nicht mit irgendwelchen anderen Pilzen verwechseln, so dass zunächst einmal das Sammeln dieser Art völlig ohne gesundheitliches Risiko ist. Um das sog. Myzel nicht zu beschädigen, das ist der eigentliche Pilz, der unter der Erde wächst, muss man ihn vorsichtig abdrehen. Dann hat man die Frucht geerntet und der Pilz kann im nächsten Jahr wieder solche Prachtexemplare liefern. Man prüft nun gleich an Ort und Stelle, ob er noch genießbar ist, denn wenn der Riesenbovist älter wird, kann man auch diesen schönen Pilz leider nicht mehr essen. Die Prüfung ist einfach. Man schneidet eine dicke Scheibe ab. Ist er innen schneeweiß, kann man ihn gut essen, wird er schon leicht gelb oder gar grünlich, lässt man ihn an Ort und Stelle liegen. Bitte bereiten Sie ihn auf jeden Fall noch am Tag der Ernte zu. Und das geht auf vielerlei Weise. Hier nur das einfachste Rezept:
Nicht waschen, Außenschale dünn abschneiden, falls sie schmutzig ist
Aufschneiden in gut fingerdicke Scheiben,
In heißer Butter kurz von beiden Seiten goldgelb anbraten
Mit Salz, Pfeffer und Paprika oder getrocknetem Maggikraut würzen

Guten Appetit
wünscht Martin Auras




Die Felsenbirne


(Bild u. Text: Martin Auras)

 Amelanchier, Gattung Rosazeen 

 - Zierstrauch, wächst an der Hauptstraße bei
 uns im Dorf 

 - Beeren werden bei Reife blauschwarz

Die Felsenbirne, auch Traubenbirne genannt, hat mit der Birne nichts zu tun. Lediglich die Form der Früchte weckt die Assoziation mit der Birne. Aber.... 

Sie lässt sich wunderbar für eine köstliche Marmelade verwenden. Man erntet die reifen Früchte, wenn sie fast schwarz sind. Diese werden gewaschen und abgetrocknet. Dann kocht man sie mit etwas Wasser weich und gibt alles in die flotte Lotte. In dieser verwendet man das feinste Sieb, um nur die Kerne und Stiele zurückzuhalten. Der dunkelrote bis lila farbene Brei wird nun, sobald er kalt ist, mit etwas weniger als den im Rezept für Gelierzucker 2:1 angegebenen Mengen gut verrührt. Man läßt alles ein wenig ziehen und bringt dann den Brei unter Rühren zum Kochen, wie beim Zucker angegeben. Den fertigen Brei gießt man heiß in Gläser mit Verschlußdeckeln, die man dann sofort verschließt. Beim Eingießen sollten die Gläser auf einem feuchten Tuch stehen, damit die Wärme gut abgeleitet werden kann, weil sonst die kalten Gläser platzen würden.

Die Felsenbirne geliert gut. Man kann daher das Rezept auch variieren, indem man den Brei durch ein Tuch filtert, um nur den klaren Saft zu gewinnen. Diesen verarbeitet man dann zu Gelee. 

Geschmacklich ergibt sich eine nicht zu süße, fast feinherbe, leicht nussig schmeckende Marmelade. 

Erntezeit für die Früchte ist je nach Wetter Anfang bis Ende Juli.

 

Guten Appetit wünscht Martin Auras

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

N A T Ü R L I C H   Betteldorf  - Was blüht denn da? -

Wer mit offenen Augen im Frühjahr durch die Betteldorfer Fluren wandert, kann mache Überraschung erleben.

Orchideen gelten als selten und besonders schöne Pflanzen, weswegen sie unter strengsten Schutz gestellt sind. Allein vier Arten bzw. Unterarten sind in den Monaten Mai bis Juli zu sehen.

Das beginnt im Mai mit der weißblühenden Waldhyazinthe. Sie hat mehrere schmale, lange Blätter am Grunde des Stängels.

Ende Mai oder Anfang Juni erscheint dann in demselben Umfeld- beide Arten benötigen die gleichen Voraussetzungen an Boden, Licht und Feuchtigkeit- die Zweiblatt genannte Art der Waldhyazinthe. Sie hat ihren Namen davon, dass sie an dem Stängel nur zwei große ovale Blätter ausbildet.

Zweiblatt genannte Art der Waldhyazinthe



Zur gleichen Zeit in demselben Biotop kann man auch das ebenfalls seltene Knabenkraut finden. Auch hiervon gibt es bei uns zwei verschiedene Erscheinungsformen. Etwas größer wird das gefleckte Knabenkraut, bei dem die Blätter bräunliche Flecken aufweisen.



Geringfügig kleiner ist das ungefleckte Knabenkraut.

Da alle diese Orchideen weder gepflückt, noch gar ausgegraben werden dürfen, verrät der Autor nicht den genauen Standort und bittet um Beachtung der Schutzvorschriften.

(Text u. Bilder: Martin Auras)


 

 

 

 

 

 

 









 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerwehrstein
Einweihung am 08.08.2008


 

....nach drei Umzügen der Feuerwehr innerhalb des Dorfes haben wir im Jahr 2000
endlich ein neues "zu Hause" gefunden. Unser neu gebautes Feuerwehrhaus,
Stellplatzgröße 2, bietet Platz für unser LF 8/8 und die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrmänner.
Sogar die alte aber neu renovierte Feurwehrspritze bildet, über dem Feuerwehrauto von heute schwebend einen tollen Blickfang. 
Was fehlte war ein passendes Schild oder Transparent mit dem Namen und dem Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Betteldorf. Verschieden designte Schilder oder Aufkleber für an oder vor das Eingangstor wurden verworfen. Es sollte etwas schlichtes sein aber auch etwas mit bleibendem Eindruck. 
Der Zufall wollte es, dass bei Baggerarbeiten am entstehenden Friedhof ein Basaltfindling zu Tage trat. Wir, Robert Mauren und ich, waren uns wortlos einig:
 -das ist unser Namensträger-.
So wurde der Findling zu einem Steinmetz nach Zermüllen geschafft und dort bearbeitet.
Er trägt den Namenszug "Freiwillige Feuerwehr Betteldorf" und die Jahreszahl der Gründung 1925 rahmt das Betteldorfer Wappen ein. Mit Kopfsteinpflastersteinen eingerahmt steht dieser Feuerwehrstein nun rechts neben dem ebenfalls aus Basaltsteinen erbauten Bahntunnel.
 

Gregor Meyer
Wehrführer 

(Bild: Martin Bell)                                             

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